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Im Einsatz in zwei innerstädtischen Großprojekten in München und Zürich.

Aus verstreuten Projektdaten wird ein Modell, das sich befragen lässt.

Was passiert im Baugrund, was kommt als Nächstes, was bedeutet es für das Projekt? GeoCubes ist Software für geotechnische Projekte: Prognose, Bauablauf und Bestand in einem Modell – räumlich, zeitlich und bis zur Quelle nachvollziehbar.

Geotechnik Spezialtiefbau Infrastruktur

3D-Ansicht von unten: Tunnelröhren unter der Setzungsmulde, Gebäude als graue Blöcke darüber.
Demo-Projekt · synthetisches Modell · Tag 732 · Verformung 200× überhöht

Die Daten sind da. Die Verbindung fehlt.

Die Prognose steckt in FEM-Ergebnissen, der Bestand in CAD-Plänen und Gutachten, der Bauablauf im Terminplan, die Messwerte im Monitoring-Portal. Die Verbindung stellen Menschen her: von Hand, unter Zeitdruck, in Tabellen, die später niemand mehr durchschaut.

GeoCubes führt sie in einem Modell zusammen, in dem Prognose, Bauzustand und Bestand zusammenpassen – und jede Zahl zu ihrer Quelle führt.

Was wir für Ihr Projekt tun.

Vier Fragen, die in jedem Projekt mit Eingriffen in den Baugrund gestellt werden. Drei beantworten wir heute, an der vierten arbeiten wir.

  1. Welche Baugrundverformungen sind wann und wo zu erwarten – und wann wird es kritisch?

    FEM-Ergebnisse werden zu einem räumlich-zeitlichen Feld entlang des Bauablaufs: je Bauzustand, je Vortrieb, je Datum. Lageplan, Längsschnitt und Zeitverlauf sind Ansichten desselben Modells.

    Demo-Projekt · synthetisches Modell · Tag 100 bis 600 im Zeitraffer
  2. Welche Gebäude sind betroffen, und wie stark?

    Je Gebäude: Setzungsmulde, Verdrehung und Schadenspotenzial nach den Kriterien des Projekts – mit Grundriss und Bestand hinterlegt, prüffähig dokumentiert.

    Tabelle für die Gebäude B1 bis B8: Setzung, Schiefstellung und Winkelverdrehung jetzt und als Hüllkurve, farbcodiert nach Bjerrum-Klasse.
    Demo-Projekt · synthetisches Modell · Gebäude B1–B8 · Hüllkurve über die Bauzeit
  3. Was passiert, wenn wir den Bauablauf ändern?

    Reihenfolge, Vortriebsgeschwindigkeit, Stillstände – und ihre Wirkung auf Prognose und Bestand, Variante gegen Variante.

    Lageplan-Ausschnitt: Gebäude B9 hervorgehoben am Rand der Setzungsmulde, Schiefstellung je Wandabschnitt farbcodiert.
    Demo-Projekt · synthetisches Modell · B9 · Schiefstellung max 1/648
  4. Wie schreiben wir die Prognose mit den Messungen fort?

    in Entwicklung

    Messwerte, verortet in Raum, Zeit und Bauzustand, fließen in die Fortschreibung der Prognose ein.

    Zeitverläufe für 26 Auswertungspunkte: Setzung und Schiefstellung über die Bauzeit, ein Punkt hervorgehoben, Cursor bei Tag 924.
    Demo-Projekt · synthetisches Modell · 26 Auswertungspunkte · Tag 0 bis 1063

Gegründet von einem Gutachter für Spezialtiefbau, einem Professor für Geotechnik und einem Entwickler räumlicher Analysesoftware.

So arbeiten wir.

Wir bauen keine weitere Ansicht auf ein Modell, sondern ein Modell, das das Projekt zusammenhält: Prognose, Bauablauf und Bestand in einem Bezugsrahmen, jede Zahl mit Herkunft.

Was die Software tut

  • Zusammenführen

    Pläne, FEM-Ergebnisse, Terminplan und Messdaten werden zu klar definierten, versionierten Datensätzen, geordnet nach ihrer Bedeutung im Projekt.

  • Nachvollziehbar rechnen

    Jede Ableitung kennt ihre Eingaben, ihre Methode und ihre Version und lässt sich jederzeit neu rechnen und überprüfen.

  • Interaktiv auswerten

    Lageplan, Längsschnitt, Zeitverlauf und Gebäudebewertung sind verknüpft.

Wohin wir arbeiten

  1. 01
    Erwarten

    Prognose für den nächsten Bauzustand, als Bandbreite.

  2. 02
    Beobachten

    Messungen fließen ein, verortet in Raum, Zeit und Bauablauf.

  3. 03
    Vergleichen

    Gemessen und erwartet nebeneinander – im selben Modell, im selben Bauzustand.

  4. 04
    Fortschreiben

    Die Prognose wird mit der Realität fortgeschrieben; der Blick nach vorn bleibt aktuell.

  5. 05
    Entscheiden

    Das Projektteam bewertet Konsequenzen und Optionen – auf dokumentierter Grundlage.

Die Beobachtungsmethode nach Eurocode 7 und SIA 267 als durchgängiger Arbeitsfluss. Heute liefern wir die Prognoseseite; die Fortschreibung mit Messungen ist in Entwicklung.

Grenzwerte sagen, dass etwas passiert. Die fortgeschriebene Prognose sagt, was folgt. Wir ergänzen das Monitoring, wir ersetzen es nicht.

Woran wir uns messen lassen.

Software, die Entscheidungen in der Geotechnik stützt, muss sich prüfen lassen: im Nachweis, in der Beweissicherung, im Nachtrag.

  1. Jede Zahl ist erklärbar.

    Jedes Ergebnis lässt sich bis zu der Messung, dem Plan oder der FEM-Berechnung zurückverfolgen, aus der es stammt. Die Frage „Warum sehe ich das?“ hat immer eine Antwort.

  2. Messung ist nicht Prognose.

    Gemessen, simuliert, interpoliert, angenommen: Werte unterschiedlicher Herkunft sehen nie gleich aus und werden nie vermischt.

  3. Unsicherheit ist Information.

    Prognosen erscheinen mit ihrer Bandbreite. Wo Daten fehlen, wird dies klar benannt.

  4. Raum und Zeit gehören zusammen.

    Jede Messung kennt ihren Ort, ihren Zeitpunkt und den Bauzustand, in dem sie entstand. Erst so wird sie deutbar.

  5. Jeder Stand bleibt abrufbar.

    Was am Tag einer Entscheidung bekannt war, bleibt reproduzierbar – auch Jahre später. Neue Erkenntnisse kommen als neue Version hinzu.

  6. Das Projektteam entscheidet.

    Die Software analysiert und schlägt vor. Auch wo sie automatisiert, legt sie ihre Belege offen.

Wo der Ansatz trägt.

Zwei große innerstädtische Infrastrukturprojekte in München und Zürich: dort arbeiten wir heute. Die Fragen sind dieselben, wo immer in den Baugrund eingegriffen wird und Bestand in der Nähe steht.

Tunnelbau
Spritzbetonbauweise, Schildvortrieb, Hebungsinjektionen.
im Einsatz
Baugruben
Innerstädtische Baugruben mit Beweissicherung des Bestands.
übertragbar
Gründungen
Tiefgründungen und Unterfangungen neben bestehenden Bauwerken.
übertragbar
Grundwasser
Grundwasserhaltung und ihre Verformungen im Umfeld.
übertragbar

So beginnen wir

Mit den Daten, wie sie im Projekt vorliegen, und mit der Frage, die gerade zählt. Wir führen GeoCubes im Projekt ein; danach arbeitet das ganze Team im Browser damit.

Projektdaten bleiben beim Projekt.

Hosting in der EU oder in der Schweiz, Zugriff nur für das Projektteam.

Kontakt aufnehmen

Wer wir sind.

Wir haben als Berater selbst so ein Werkzeug gesucht und nicht gefunden – darum bauen wir es. Geotechnik, Ausführungsexpertise im Spezialtiefbau und Software Engineering in einem Team.

  • Lars Künnemann

    Mitgründer · Produkt, Ingenieurwesen, Vertrieb

    Über zwanzig Jahre Spezialtiefbau in innerstädtischer Lage: Bauleitung, Injektionstechnik, Niederlassungs- und Bereichsleitung, seit 2022 Berater und Gutachter für Bauherren, Planung und Ausführung. Bei GeoCubes sorgt er dafür, dass die Software die Fragen beantwortet, die auf der Baustelle tatsächlich gestellt werden – und bringt sie in die Projekte.

  • Matus Gasparik

    Mitgründer · Technologie

    Aus der experimentellen Forschung in den Ingenieur- und Geowissenschaften in die Softwareentwicklung: räumliche Datenanalyse, Computer Vision, interaktive Visualisierungssysteme – zu Hause dort, wo Fachdisziplinen aufeinandertreffen. Bei GeoCubes verantwortet er die gesamte Technik – Architektur, Entwicklung, Betrieb – und das Prinzip dahinter: jedes Ergebnis bleibt bis zu den Daten zurückverfolgbar.

  • Ulrich Trunk

    Mitgründer · Geotechnik und Injektionstechnik

    Fünfzehn Jahre Injektionstechnik bei Keller Grundbau in Planung, Ausführung und technischer Leitung; seit 2010 Professor für Geotechnik an der Fachhochschule Nordwestschweiz, daneben Gutachter bei großen Infrastrukturprojekten. Bei GeoCubes steht er für die fachliche Grundlage.

Sprechen wir über Ihr Projekt.

Sie stehen vor einer anspruchsvollen Prognose für Baugrundverformungen, bearbeiten eine komplexe geotechnische Aufgabenstellung oder werten umfangreiche Projektdaten aus? Schreiben Sie uns – wir antworten zeitnah.

Kontakt aufnehmen
GeoCubes GmbH
Augustinerplatz 2
79098 Freiburg im Breisgau
info@geocubes.de